Post aus dem Konzentrationslager

Im Keller der Pfarrgemeinde St. Joseph in Bottrop sind jüngst zwei unbekannte Briefe aufgetaucht, die Bernhard Poether kurz vor seinem Tod am 5. August 1942 verfasst hat. Es sind Briefe, die er Ende Juni und Mitte Juli an seinen Vater in Hiltrup geschrieben hat. Die Funde sind der Anlass, sich intensiver mit Kaplan Poethers letzten Lebenswochen zu befassen. Michael Grottendieck wird auf Einladung des Bernhard Poether-Arbeitskreises neben diesen Briefen ausgewählte Dokumente sowie Erinnerungen Überlebender an den berüchtigten Dachauer Hungersommer 1942 vorstellen und historisch einordnen.

Der Vortragsabend am 26. Januar (Donnerstag) beginnt um 20 Uhr im Pfarrzentrum St. Clemens.