Ökumenisches Gedenken an die Zwangsarbeiter in Hiltrup

 

Während des Zweiten Weltkrieges wurden 10 Millionen Europäer auf dem deutschen Reichsgebiet als Zwangsarbeiter versklavt. Auch in Hiltrup wurden Hunderte von Menschen in mehreren Lagern gefangen gehalten, unter anderem im Lager „Waldfrieden“ am heutigen Waldpark. Am Volkstrauertag, dem 16. November (Sonntag) werden wir um 15.30 Uhr in einem ökumenischen Gottesdienst in Alt St. Clemens der Zwangsarbeiter in Hiltrup gedenken. Das Gedenken steht in diesem Jahr unter der Überschrift „Was machen eigentlich die Enkel der Verfolgten?“.  Da die Zeitzeugen des NS-Regimes immer weniger werden, sollen in dieser Andacht die nachfolgenden Generationen in den Blick genommen werden. Von der Alten Kirche aus werden wir dann im Anschluss zum Friedhof gehen und dort die Gräber der Zwangsarbeiter aufsuchen.