Unser Adventspfarrbrief ist erschienen

„Na, worauf wartest Du eigentlich?“ – Sie kennen diese geradezu herausfordernde Frage. Wenn sie Ihnen gestellt wird, finden Sie wahrscheinlich gerade nicht den Absprung.
Ein zögerliches Hin und Her lässt Sie förmlich auf der Stelle kleben, anstatt eine Entscheidung in die Tat umzusetzen. Was hindert Dich eigentlich zum nächsten Schritt?
„Na, worauf wartest Du eigentlich?“ – man kann es auch positiv formulieren: Was brauchst Du noch, um den nächsten Schritt freien Herzens tun zu können? Welche Gewissheit, welche Erkenntnis, welcher Beistand könnte Dir dabei helfen und Dich bestärken, Dir die fehlende Sicherheit geben?
In diesem Jahr steht die Frage „Na, worauf wartest Du eigentlich?“ als Überschrift über unserer Adventszeit. Der Name „Advent“, das wissen viele, stammt vom lateinischen Wort „advenire“, und das heißt übersetzt „ankommen“. Adventszeit ist also Ankunftszeit. Bei uns soll also etwas oder jemand ankommen.
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In der Adventszeit, die von ihrer inneren Haltung der Fastenzeit vor Ostern sehr nahe steht, stellen wir Christen uns ganz bewusst in die ungeklärten Entscheidungen unseres Lebens. Dabei halten wir Ausschau nach dem, was uns für unser Leben Klarheit schaffen und Mut machen kann. Wir begehen diese Zeit dabei in einer Rückschau und in einer Vorausschau.

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In welchen Entscheidungen des Lebens stehe ich gerade? Was brauche ich noch an Klarheit, Gewissheit und Beistand, um ein wenig mehr Mensch, ich selbst, Christ zu sein? „Na, worauf wartest Du eigentlich?“ Hab keine Furcht. Er ist längst auf dem Weg zu Dir.

 

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünscht
Ihnen und Euch
Mike Netzler, Pfarrer

(aus dem Vorwort des Pfarrbriefs, gekürzt)

 

Hier können Sie den Adventspfarrbrief herunterladen.