Unser Adventspfarrbrief liegt in den Kirchen aus

Der Adventspfarrbrief liegt in den Kirchen zum Mitnehmen aus.

(Achtung: hier die aktualisierten Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel)

 

Hereinspaziert! – Dieses Wort war mein erster Gedanke beim Betrachten des Bildes von der Titelseite dieses Adventspfarrbriefes. Es zeigt den Haupteingang der großen Clemenskirche stimmungsvoll illuminiert. Die Türen sind weit geöffnet. Selbst der rote Teppich ist ausgerollt. Mehr Einladung hereinzukommen geht nicht!ereinspaziert! – Ich sehe vor meinem inneren Auge dabei jemanden wie einen Werber an der Tür stehen, der mit seinen Armen den Weg hinein weist, so wie am Eingang eines Zirkuszeltes oder Varieté-Theaters. Einer, der die Show, die drinnen stattfindet, anpreist; einer, der es den Vorbeigehenden schmackhaft macht, den Schritt über die Schwelle zu wagen. Hier gibt es was zu sehen! Über die Schwelle der Kirchentür zu gehen, ist für viele inzwischen wie eine unüberwindliche Hürde. Allerdings zu Weihnachten geht es für so manche dann – Gott sei Dank − doch noch.

 

Also: Hereinspaziert! – Mit einem solchen Aufruf beginnt auch eines der bekanntesten klassischen Weihnachtslieder: „Adeste fideles – Herbei nun, Ihr Gläubigen!“ (GL 242) Hereinspaziert und Vorhang auf! Alle sind eingeladen, sich eine große göttliche Vorstellung anzusehen. Himmlisches Welttheater an der Zeitenwende sozusagen.

 

Hereinspaziert! Kommen Sie! Staunen Sie! Das „Stück“ ist zugleich eine Familiensaga, ein Roadmovie, ein Sozialdrama, ein Mysterienspiel und wohl noch viel mehr. Die Geburt eines Kindes unter dramatischen Zuständen und wundersamen Begegnungen entpuppt sich zum Rendezvous Gottes mit seinen Geschöpfen mit ungeahnten Folgen. Ganz großes Kino! Und wir können dabei sein! Dieser Pfarrbrief zum Advent will in diesem Jahr sozusagen zugleich Werber an der Tür und „Begleitheft“ zu dieser Aufführung sein. Alle Akteure und Beteiligten der Handlung werden Ihnen auf den kommenden Seiten im Einzelnen ausführlich vorgestellt. Auch unsere Gottesdienste an den Adventssonntagen werden hier einen Schwerpunkt setzen. Im Idealfall werden Sie, wenn Sie dann an Weihnachten hereinspaziert sind, schnell entdecken, dass Sie nicht nur Zuschauer/in, sondern selbst auch Beteiligte der Handlung sind. Das Ganze ist nicht nur gelungener Service weihnachtlicher Unterhaltung oder gar abgestaubtes Feiertagsprogramm aus der Mottenkiste. Auch wir werden uns an der Krippe stehend wiederfinden und kaum fassen können, wer da mit seinem Kommen Einlass in unser Leben verlangt und wie er das anstellt.

Doch genug bis hierher. Die ganze Auflösung gibt’s demnächst in Ihrer Kirche.

 

Adventliche Grüße, auch im Namen unseres ganzen Seelsorgeteams.

Ihr/ Euer
Mike Netzler, Pfarrer

 

Hier können Sie den Pfarrbrief herunterladen.