Ökumenisches Gedenken an die Zwangsarbeiter in Hiltrup

Während des Zweiten Weltkrieges wurden 10 Millionen Europäer auf dem deutschen Reichsgebiet als Zwangsarbeiter versklavt. Auch in Hiltrup wurden Hunderte von Menschen in mehreren Lagern gefangen gehalten, unter anderem im Lager „Waldfrieden“ am heutigen Waldpark. Am Volkstrauertag, dem 14. November (Sonntag) werden wir um 15.30 Uhr in einem ökumenischen Gottesdienst. der Zwangsarbeiter in Hiltrup gedenken. Dieses Gedenken steht natürlich in dem großen Kontext der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus insgesamt. Gerade im Jahr 2021 ist dies von besonderer Bedeutung: Vor 80 Jahren erfolgte der deutsche Überfall auf die Sowjetunion.  Die Andacht findet in diesem Jahr nicht wie in den letzten Jahren in Alt St. Clemens, sondern in der Pfarrkirche St. Clemens statt. Von dort aus werden wir dann im Anschluss zum Friedhof gehen und dort die Gräber der Zwangsarbeiter aufsuchen.