"Münster-Stadt der Zuflucht": Unterschriftenlisten in den Kirchen

Anknüpfend an Aktionen der Gemeinschaft Sant Egidio schlägt die überparteiliche Initiative "Münster-Stadt der Zuflucht" vor, in die leeren Räume in den Münsterschen Flüchtlingseinrichtungen der Stadt Geflüchtete aus Lagern in Griechenland aufzunehmen. Dort vegetieren viele Geflüchtete, darunter viele Kinder, in menschenunwürdigen Verhältnissen vor sich hin. Der Winter wird die Verhältnisse dort noch einmal verschärfen. Die Stadt Münster hat in den Flüchtlingseinrichtungen freie Kapazitäten, weil viele Geflüchtete in eigene Wohnungen gezogen sind und es praktisch keine Zuzüge mehr gibt. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass der Rat der Stadt beschließt, zusätzliche Geflüchtete aufzunehmen  und die Verwaltung beauftragt wird, diese Entscheidung mit Land und Bund zu verhandeln und umzusetzen. Mehrere hundert Flüchtlinge könnten so nach Münster kommen und wären nicht mehr an Leib und Leben gefährdet. In mehreren Städten, darunter Osnabrück, gibt es bereits entsprechende Ratsbeschlüsse. Die Friedensstadt Münster würde ein Zeichen setzen.


Das Pastoralteam unterstützt die Aktion. Machen Sie sie gerne bekannt. In den Gottesdiensten am Wochenende liegen Unterstützerlisten zum Eintragen aus.