Pfarrei und Flüchtlingsnetzwerk unterstützen Unterschriftenaktion der Seebrücke

Mit der Erklärung zum "Sicheren Hafen" erklärt eine Stadt die Bereitschaft, zusätzlich über die vom Bund zugewiesene Quote hinaus aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen. Bereits 86 Städte und Kommunen in Deutschland haben ein solches Zeichen gegen das Sterben und Sterbenlassen im Mittelmeer gesetzt. Der Druck auf den Bund, dieses Angebot wahrzunehmen, soll erhöht werden.

Der Rat der Stadt Münster hat es bereits zweimal abgelehnt, Münster zum sicheren Hafen zu machen. Deshalb sollen, so die Seebrücke, die Bürger/innen nun selbst entscheiden können. Unter dem Motto "Sicherer Hafen Münster – alles muss man selber machen!" hat die Seebrücke Münster deshalb am 28. August 2019 ein Bürgerbegehren gestartet. Für ein erfolgreiches Bürgerbegehren werden 10.000 Unterschriften von EU-BürgerInnen über 16 Jahre mit Erstwohnsitz in Münster benötigt. Pfarreirat und Flüchtlingsnetzwerk haben in der Vergangenheit den Antrag der Seebrücke unterstützt. Daher liegen im Pfarrbüro, in den Kirchen und in der Stadtteilbücherei Unterschriftenlisten aus.

Weitere Informationen zu den Hintergründen und der Durchführung können Sie auf seebruecke.org/lokalgruppen/muenster